Pascal Baumann
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ERP-Systeme & E-Commerce

Die Umsetzung ist Handwerk. Entscheidend ist, was davor passiert.

Ich habe eine B2B-Marke in den Direktvertrieb geführt, Marktplätze, ERP und WMS angebunden und EDI-Schnittstellen zu Edeka, Aldi, Obi, dm und Rossmann umgesetzt.

6 Thesen

Thesen

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01

Ein ERP-Projekt wird in der Prozessanalyse gewonnen oder verloren.

Der häufigste Fehler: zu wenig Zeit für eine klare Prozessanalyse am Anfang. Dann wählt man womöglich die falsche Software, übersieht Wichtiges, reißt Deadlines oder lebt mit starken Einschränkungen. Wer Prozesse und Ziele genau versteht, für den ist die Umsetzung danach Handwerk.

02

Standardsoftware für Standardgeschäft.

Ist das Geschäftsmodell Standard und deckt eine etablierte Software es nahezu vollständig ab, nimm Standard. Ebenso, wenn Kompetenz oder Budget für eigene Entwicklung und Wartung fehlen. Wo du dich unterscheidest, lohnt sich Individuelles.

03

Wer selbst verkauft, braucht seine Partner mehr denn je.

Als ich eine B2B-Marke in den Direktvertrieb geführt habe, machten große Reseller anfangs 100 % des Umsatzes aus. Plötzlich wird man ihr Konkurrent, und zwar der mit den besten Einkaufskonditionen. Getragen haben offene Kommunikation, klare Absprachen zu den Vertriebskanälen und verlässliche Preise. Vertrauen eben, wie immer im Business.

04

Es gibt einen Standard. Und trotzdem ist jede Anbindung individuell.

EDIFACT ist der Standard, aber keine EDI-Anbindung gleicht der anderen. Ein Großhändler im Pflanzengeschäft hielt alles unter einem Jahr für unrealistisch. Meist geht es deutlich schneller. Richtig komplex wird es bei Verbandsstrukturen wie in der Mode und bei Konsignationsgeschäften.

05

Der Kunde entscheidet über den Kanal, nicht der Händler.

Die wichtigste Frage an jeden Marktplatz: Ist er ein Segen für den Endkunden? Amazon ist ein starker Start. Mit einer starken Marke wird Amazon später unwichtig. Die Marke ist entscheidend.

06

E-Commerce ist leichter, als man denkt. Aber nicht bequemer.

Das Rezept ist bekannt: sichtbar sein, konvertieren, die Erwartungen der Kunden übertreffen. Dazu die Klassiker wie SEO, gute Texte, die richtigen Kanäle, Messen und Lernen, und heute auch Social Selling. Das braucht kein Genie. Es braucht Konsequenz, jeden Tag.

Aus der Praxis

  • EDI-Anbindungen zu Edeka, Aldi, Obi, dm und Rossmann
  • B2B-Marke in den B2C-Handel geführt: Marktplätze, ERP, WMS, Ticketsystem, SEO, PIM
  • Technical ERP Consultant für Schnittstellen und EDI

Mein Werkzeugkasten

  • JTL-Wawi
  • JTL-WMS
  • JTL-Shop
  • Xentral
  • Xentral Connect
  • WooCommerce
  • WordPress
  • Amazon Seller Central
  • Otto Market
  • Kaufland Marketplace
  • Channable
  • eDesk
  • Lime
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  • Pranke
  • Make
  • Zapier
  • Trustpilot

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  • ›Woran scheitern ERP-Einführungen laut Pascal?
  • ›Wann empfiehlt er Standardsoftware, wann Individualentwicklung?
  • ›Welche Erfahrung hat er mit EDI?
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Kontakt

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